RAF Coastal Command - A Pictorial History
Das RAF Coastal Command wurde 1936 gegründet, als die Royal Air Force in die Kommandos Fighter, Bomber und Coastal Command umstrukturiert wurde. Das Kommando spielte eine Schlüsselrolle im Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, insbesondere in der Atlantikschlacht. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte es sich zu einer schlagkräftigen U-Boot-Abwehrtruppe, die alliierte Konvois vor deutschen U-Booten schützte und gleichzeitig die Schifffahrt vor Angriffen der Luftwaffe bewahrte.
Ausgestattet mit legendären Flugzeugen wie der Sunderland, Wellington, Catalina und Liberator sowie mit Fortschritten in der Radartechnologie wie dem neuen Mark III ASV (Air-to-surface vessel), war es in der Lage, eine wachsende Zahl von U-Booten zu orten, anzugreifen und zu zerstören, die sich schnell zur Geißel der Konvois entwickelt hatten.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hatte das Coastal Command mehr als eine Million Flugstunden absolviert, 240.000 Operationen durchgeführt und 212 U-Boote zerstört - erlitt aber eine noch höhere Verlustrate als das Bomber Command mit 2.060 verlorenen Flugzeugen und dem Tod von 5.866 Angehörigen.
Nach dem Krieg wurde das Küstenkommando stark geschwächt, leistete aber dennoch einen Beitrag zur Berliner Luftbrücke. Ausgerüstet mit den neuen Shackleton-Flugzeugen verlagerte sich sein Einsatz auf U-Boot-Jagdpatrouillen gegen die sowjetische Marine und andere Flotten des Warschauer Pakts, insbesondere im Atlantik.
Im Jahr 1969 wurde das Küstenkommando in das neu gegründete Einsatzkommando eingegliedert.
Dieses Buch enthält zahlreiche Abbildungen aus dem Archiv der Luftfahrthistorischen Abteilung - viele davon wurden noch nie zuvor veröffentlicht.
Details
| Autor: | Keith Wilson |
|---|---|
| Ausführung: | 128 Seiten, 23 x 16 x 1 cm, kartoniert |
| Abbildungen: | 180 farbige und s/w-Abbildungen |
| Sprache: | Englisch |
| Verlag: | Amberley Publishing (GB, 2020) |
| ISBN: | 9781445697680 |








