Dassault Mirage F1s
Die Mirage F1 entstand aus einer Reihe von Konstruktionsstudien des französischen Flugzeugherstellers Dassault Aviation. Ursprünglich sollte eine größere Variante der Mirage III mit Pfeilflügeln entwickelt werden, die zur Mirage F2 wurde und als Testplattform für Senkrechtstart- und Landeantriebe (VTOL) ähnlich der Dassault Mirage IIIV dienen sollte. Bald erkannte man jedoch, dass die entstehende Konstruktion auch als Basis für einen leistungsfähigen Kampfjet dienen konnte.
Sowohl die Mirage F2 als auch eine kleinere Variante, die Mirage F3, erhielten von Dassault und der französischen Luftwaffe große Aufmerksamkeit. Letztere war an ihrer Einführung als Langstrecken-Jagdbomber als Übergangslösung bis zur Einführung des geplanten anglo-französischen Kampfflugzeugs mit variabler Geometrie (AFVG) interessiert.
Parallel zur Studie der Mirage F3, die als Abfangjäger dienen sollte, beschloss Dassault, eine einsitzige Variante zu untersuchen, die mit dem rein französischen Snecma Atar 9K-50-Turbojet-Triebwerk ausgestattet sein sollte.
Die spanische Luftwaffe war der zweite Kunde für die Mirage F1 und kaufte ab 1975 insgesamt 91 Maschinen in verschiedenen Varianten, mit denen sie im Zeitraum von 1998 bis 2000 insgesamt vier Staffeln ausrüstete.
Die verbliebenen Maschinen wurden auf den Mirage F1M-Standard aufgerüstet und im Juni 2013 außer Dienst gestellt. Etwa 22 von ihnen erhielten jedoch eine zweite Chance, nachdem sie von Draken International erworben wurden, um als Angreifer in den USA eingesetzt zu werden.
Details
| Autor: | Salvador Mafé Huertas |
|---|---|
| Ausführung: | 96 Seiten, 29.5 x 20.5 x 0.2 cm, kartoniert |
| Abbildungen: | 180 Fotos, 10 Profilzeichungen in Farbe |
| Sprache: | Englisch |
| Verlag: | Kagero Oficyna Wydawnicza (PL, 2020) |
| ISBN: | 9788366148819 |




